DEUTSCHLANDS ERSTE MEERWASSER- WÄRMEPUMPE

Das innovative Energiekonzept im neuen Hafenquartier Neustadt in Holstein

Das Hafenquartier in Neustadt in Holstein erfindet sich neu mit einer lebendigen Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Kultur und Tourismus. Doch das ZukunftsQuartier an der Hafenwestseite wird nicht nur architektonisch, sondern auch energetisch neue Maßstäbe setzen. Die Stadtwerke Neustadt in Holstein (SWNH) realisieren hier ein besonders klimafreundliches Konzept zur Wärmeversorgung. Das
Herzstück ist der Bau der ersten Meerwasser
Wärmepumpe in einem größeren Wärmenetz in Deutschland ein Pionierprojekt mit hohem Innovationsgrad und Vorbildcharakter.

Ein Pionierprojekt mit hohem Innovationsgrad und Vorbildcharakter.

EIN ECHTES PLUS FÜRS KLIMA

Meine Fertigkeit
Anteil an erneuerbaren Energien 100%

Sämtliche Ressourcen und Brennstoffe, die im Wärmesystem zum Einsatz kommen, sind natürlichen oder regenerativen Ursprungs: Neben dem Wasser aus der Ostsee wird Biomethan genutzt.

Meine Fertigkeit
CO2-Einsparung 80%
Durch das innovative Energieversorgungssystem lassen sich im Vergleich zu einer rein fossilen Wärmeerzeugung pro Jahr über 660 Tonnen, bzw. knapp 80 Prozent CO2 einsparen. Das Energiekonzept im Hafenquartier leistet somit einen wichtigen Beitrag zu den KlimaschutzAktivitäten der Stadt Neustadt in Holstein.
 
 
 

HEIZEN MIT WÄRME AUS DEM MEER

Das Konzept zur klimaschonenden Wärmeversorgung wird zu einem großen Teil auf erneuerbaren Energien basieren und besteht aus mehreren Komponenten. Dreh und Angelpunkt ist die MeerwasserWärmepumpe. Ergänzt wird diese durch ein Blockheizkraftwerk mit Spitzenlastkessel sowie einen Wärmespeicher.

Dank hochmoderner Technologie lässt sich bis zu vier Grad kaltes Wasser aus der Neustädter Bucht effizient auf Temperatur bringen und in das neu errichtete quartierseigene Wärmenetz leiten. Kürzer könnte der Weg der Wärme zu den angeschlossenen Gebäuden kaum sein.

Funktionsweise der Meerwasser-Wärmepumpe

Unser Flyer zur Meerwasser Wärmepumpe

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EIN LEUCHTTURMPROJEKT DER ENERGIEWENDE

  • Innovatives Wärmesystem zur Erzeugung erneuerbarer Wärme
  • Meerwasser als natürliche Ressource zur Wärmeerzeugung
  • Einbindung der MeerwasserWärmepumpe in ein größeres Nahwärmenetz deutschlandweit bislang einzigartig
  • Versorgung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden und Neubauten
  • Erhebliche CO2-Einsparung im Vergleich zu einer rein fossilen Wärmeerzeugung und somit ein wichtiger Beitrag zu den Klimaschutz-Aktivitäten der Stadt Neustadt in Holstein
  • Möglichkeit für private und gewerbliche Gebäudeeigentümer*innen im Anschlussgebiet, von der klimaschonenden Wärmeversorgung zu profitieren

PROJEKTÜBERBLICK

2022

  • Erteilung der wasserrechtlichen Erlaubnis zur Benutzung des Meerwassers der Ostsee zum Zweck der Energiegewinnung durch eine Meerwasser-Wärmepumpe.

2021

  • Erhalt des Zuwendungsbescheides
  • Beginn weiterführender Planungen

2020

  • Antragseinreichung für den Fördermittelaufruf „Kommunale Klimaschutz
    Modellprojekte“ im Rahmen der Nationalen Klimaschutz
    Initiative (NKI)

2019

  • Erstellung einer Machbarkeitsstudie nach dem Förderprogramm „Wärmenetze 4.0“ für ein Wärmenetz im Hafenquartier auf Basis eines hohen Anteils an erneuerbaren Energien

2016

  • Beschluss zur Umsetzung eines städtebaulich hochwertigen Hafenquartiers mit maritimen Gewerbe, Wohn, Kultur und Tourismusangeboten an der Hafenwestseite
  • Start eines zweistufigen städtebaulichen Realisierungswettbewerbs im Anschluss an den Beteiligungsprozess
    mit dem Ziel, eine innovative Energieversorgung des neu entstehenden Quartiers unter besonderer

    Berücksichtigung von erneuerbaren Energieträgern zu entwickeln
  • Sieger des Wettbewerbs: Konsortium der Unternehmen Elbberg Stadtplanung (Hamburg), TGP Landschaftsarchitekten (Lübeck) und TMH Architekten (Lübeck)

2012

  • Start des Beteiligungs und Untersuchungsprozesses und Erarbeitung eines HafenEntwicklungskonzepts

Gefördert durch:

foerderlogos

Bildquellen: Elbberg Stadtplanung, Hamburg / TGP Landschaftsarchitekten, Lübeck / TMH Architekten, Lübeck / Ingenieurbüro Miebach, Lohmar © Stadt Neustadt in Holstein

aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags